Außerklinische Intensivpflege – in vertrauter Umgebung

Menschen mit neurologischen Erkrankungen sind häufig pflegebedürftig. Diese Situation kann in jedem Lebensalter eintreten. Ein selbstbestimmtes Leben mit Beatmung ist außerhalb der Klinik für viele schwer vorstellbar.

Generell gilt: Zuhause lebt es sich besser. Warum sollte das nicht auch auf Pflegebedürftige mit Intensivpflegebedarf zutreffen? Das Unternehmen „Leben mit Intensivpflege“ informiert und klärt über die Möglichkeiten der außerklinischen Versorgung auf. Mit einem Intensivpflegedienst können Patienten in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Die schwerstpflegebedürftigen Menschen werden von Pflegern rund um die Uhr intensivpflegerisch überwacht, damit Sicherheit und Wohlbefinden gewährleistet sind.
Aber auch Reisen mit Beatmungsgerät ist möglich. Andere Freizeitaktivitäten oder die Begleitung zur Schule oder Arbeit gehören zur Tätigkeit eines Intensivpflegedienstes bei der Betreuung eines Patienten.

Wer hat Anspruch auf eine außerklinische Intensivpflege?

Anspruch hat man für die häusliche Intensivpflege, wenn man an einer fortgeschrittenen neurologischen oder pneumologischen Grunderkrankung und/oder an einer lebensbedrohlichen Störung der Atmung leidet.
Diagnosen für die außerklinische Intensivpflege können sein:

• Amyotrophe Lateralsklerose
• Hoher Querschnitt
• Tumorerkrankungen
• Schädel-Hirn-Trauma
• Chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen
• Apallisches Syndrom

Die Kosten für die Intensivpflege werden zum größten Teil von der Krankenkasse getragen. Allerdings benötigt man zur Beantragung eine Verordnung für die häusliche Krankenpflege.

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