Zu viel Stress macht krank

Frau im Büro© contrastwerkstatt - fotolia.com

Ein typisches Bild im Alltag der heutigen Zivilisation: Alles muss perfekt und in kürzester Zeit erledigt werden. Der Druck auf der Arbeit und auch im Privaten steigt. Kein Wunder, dass Stress der Auslöser für viele verschiedene physische und psychische Erkrankungen ist.

Um nicht an den Auswirkungen des Stresses zu erkranken, muss man Ausweichstrategien entwickeln. Die Deutsche Gesellschaft für Ganzheitlich-Wissenschaftlich Entspannungs-Verfahren e.V. (DGEV) erforscht und lehrt Methoden, die die Entspannung fördern. Der Physiotherapeut Karsten Jentges aus Krefeld gehört zum Vorstand der DGEV und weiß ganz genau, wie wichtig es ist, Methoden zu beherrschen, mit denen man den Stress abbauen kann. Noch besser und effektiver ist es laut Experten, wenn man präventive Maßnahmen anwendet.

Prävention ist die beste Lösung

Wie man bei Stress reagiert, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein ganz wichtiger ist die individuelle Stressverträglichkeit. Mit dem gleichen Stresslevel können verschiedene Menschen unterschiedlich gut umgehen. Typische Reaktionen auf zu viel Stress sind erhöhter Puls, Schwitzen, Nervosität, kreisende Gedanken oder auch Muskelanspannungen, die zu Verkrampfungen der Muskulatur führen. Diese finden sich meist in Nacken- und Rückenmuskulatur wieder und können Schmerzen auslösen. Der Physiotherapeut, kann diese Verspannungen lösen, doch um eine langfristige Lösung zu erreichen muss man seine eigene Stressbelastbarkeit erhöhen und lernen zu entspannen.

Achtsamkeit und Entspannungsübungen für ein stressfreies Leben

Das richtige Entspannen müssen die meisten Menschen erst einmal lernen, berichtet der Experte Karsten Jentges. Was so einfach klingt, muss häufig trainiert werden, da es der stressige Alltag nicht hergibt, einfach so abzuschalten. Achtsamkeit, Entspannungsübungen und Sport gepaart mit gesunder Ernährung sind eine gute Basis für ein gesundes und stressarmes Leben. Autogenes Training oder die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson gehören zu den bekanntesten Entspannungstechniken. Besonders die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson kann, wenn man sie beherrscht, ideal und unauffällig in den Alltag eingebaut werden. Durch gezieltes an- und entspannen verschiedener Muskeln und Muskelgruppen erreicht man Entspannung. Nicht nur Verspannungen in den Muskeln werden gelockert, sondern auch das Herz und der Kreislauf beruhigen sich. Das intensive Wahrnehmen der An- und Entspannung hilft dabei, den Körper besser zu verstehen und zu entspannen.

Diese kleinen und kaum sichtbaren Übungen führen dazu, dass man ausgeglichener ist. Nervosität vergeht und durch Stress ausgelöste Schlafstörungen lassen nach. Entspannungstraining ist eine kleine Veränderung, die großes bewegen kann. Der Physiotherapeut Karsten Jentges berät Interessierte gerne und hilft dabei, den Weg in ein entspanntes Leben zu gehen.

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