Künftig extreme Wetterereignisse

Anfallende Regenzeiten lassen sich dank professioneller Methoden auch in der Innenstadt genießen© kulkann - fotolia.com

Aufgrund der sich verändernden Klimabedingungen gilt es, sich rechtzeitig auf die Folgen einzustellen.

Künftig werden die Trocken- und Hitzeperioden länger anhalten. Gleichzeitig bringen die Regenereignisse in kurzer Zeit große Mengen an Regenwasser. In den verdichteten Ballungsräumen führt dies zu großen Problemen: Die Wassermengen der zunehmend auftretenden Starkregen können nicht in derart kurzer Zeit in die Kanalisation abgeführt oder in den Grünanlagen versickern. Moderne Formen der Regenwasserbewirtschaftung werden angesichts der dynamischen städtebaulichen Entwicklung in Großstädten wie Berlin immer wichtiger. Dabei gilt es, die Anforderungen an eine schadlose Beseitigung des Regenwassers mit denen einer möglichst naturnah gestalteten, dezentralen Oberflächenentwässerung in Einklang zu bringen und so auch die Gewässer vor schädlichen Abflussspitzen zu schützen. Büro agu I Goldmann Landschaftsarchitektur in Berlin greift in all seinen Planungen das Thema des Regenwassermanagements auf. Sei es durch Versickerung des Regenwassers in Vegetationsflächen, unterirdisch in Rigolenanlagen oder durch Regenrückhaltung in Dachbegrünungssystemen oder Zsternenanlagen. In jedem Fall versucht agu I Goldmann Landschaftsarchitektur wesentlich zum nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen beizutragen.

Hitze und Regen – Kühlung und Regenwasserbewirtschaftung in der Stadt

Klimastudien prognostizieren für Deutschland eine Veränderung der klimatischen Situation. Verkürzt bedeutet dies: die Niederschlagsmenge nimmt im Winterhalbjahr deutlich zu. Nach langen Trocken- und Hitzeperioden folgen heftige Starkregenereignisse. Nicht die absolute Regenmenge im Jahr wird zunehmen, sondern die örtliche und zeitliche Verteilung der Niederschläge wird sich verändern.

Die stetig steigende Nachfrage nach Wohnraum in der Stadt führt zu einer Verdichtung der innerstädtischen Quartiere und Stadtränder mit der Folge, dass Freiflächen überbaut und versiegelt werden. Die Gebäude und Verkehrsflächen speichern die sommerliche Wärme, die klimaausgleichenden Grünflächen werden immer knapper, so dass sich die Hitze staut. Dieser Umstand wirkt sich negativ auf das Wohlbefinden der städtischen Bewohner aus.
Problematisch für die hoch versiegelten Siedlungsgebiete sind in erster Linie die plötzlich auftretenden Starkregenereignisse. Die städtische Kanalisation ist kaum in der Lage die großen Regenmengen in kurzer Zeit geregelt abzuführen. Die Folgen sind Überschwemmungen in Straßenräumen, volllaufende Keller, U-Bahnschächte oder andere Infrastruktureinrichtungen mit großem volkswirtschaftlichem Schaden.

Büro agu I Goldmann Landschaftsarchitektur versucht all diese Aspekte in seinen Projekten bestmöglich planerisch zu lösen. Dachbegrünungen, Fassadenbegrünungen und ein hohes Maß an unversiegelten, klimawirksamen Grünflächen in der Stadt nehmen mehrere Funktionen ein: Sie lindern den Hitzestau und fördern die wichtige nächtliche Abkühlung, was wesentlich die Aufenthaltsqualität in der Stadt und das Wohlbefinden ihrer Bewohner fördert.

Dezentrales Regenwassermanagement führt zur Vermeidung von negativen Auswirkungen von Starkregenereignissen. Das bedeutet in den Planungen von agu I Goldmann wird Niederschlagswasser dort, wo es möglich ist, örtlich versickert oder gespeichert und zeitversetzt wieder abgegeben. In Zeiten zunehmender Verdichtung der Innenstädte ist dies eine bisweilen schwierige, aber interessante Aufgabe. agu I Goldmann Landschaftsarchitektur geht damit einen wichtigen Schritt, um die Innenstädte langfristig als lebenswerte Wohnorte zu erhalten.

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