Ja, Bitte

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Wer Ja sagt, verändert. Ein Ja treibt an und schafft neue Verhältnisse. Abkehr beginnt mit Zustimmung. Laut und überzeugt Ja sagen: So entsteht Begeisterung.

Ständig sagen wir vielleicht, besser nicht oder ein anderes Mal. Die Folge: Alles bleibt, wie es ist. Wir sind bequem und machen weiter – einfach nur weiter. Mehr nicht. Dabei sind wir unglücklich. Unglücklich mit uns und mit unserem Leben. Wir haben Angst. Angst vor der Veränderung. Wir sorgen uns vor dem Ungewissen. Reden uns ein, unser Unglück sei besser als das Ungewisse. Nur ein Ja vermag das Ungewisse zu verdrängen. Ein Ja erschließt neue Lebenswelten.

Ja sagen ist nicht schwer: Das gute Gefühl, nachdem man für das Gute – für das Richtige ja gesagt hat, zeigt die Kraft des Ja. Ich übernehme Verantwortung: für mich und meine Mitmenschen. Ich engagiere mich sozial und stehe für Menschlichkeit ein. Nur mit einem Ja machen wir die Welt besser. Unsere größte Liebe beginnt mit einem Ja – nicht mit einem zögerlichen Vielleicht.

Ja zu Veränderung

Revolutionen beginnen mit einem Ja – nicht mit einem beleidigten Nein. Geschichte schreiben Menschen, die voller Überzeugung an eine Idee glauben. 1798, 1918, 1968: Menschen haben Ja gesagt und die Welt verändert. Ideen und Ideale treiben uns an. Sie lassen und denken: Ja, das machen wir.

Ja bedeutet mehr: mehr Selbstständigkeit, mehr Spielraum, mehr Freiheit. Wir fühlen uns nach einem Ja besser und spüren die Veränderung in uns und unserer Umgebung. Denn Ja-Sager sind fröhliche und aufgeschlossene Menschen, die handeln. Ja sagen bedeutet reflektiert und bewusst entscheiden: Es ist richtig; weil ich es verstanden habe und voll und ganz dahinter stehe. „Das Ja braucht das Nein, um gegen das Nein zu bestehen“, sagt der Sozialphilosoph Jürgen Habermas.

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