Low Carb konkret: Was darf ich essen?

Low Carb konkret: Was darf ich essen?© Floydine - Fotolia.com

Zahlreiche Hollywoodschauspieler haben sich der Low-Carb-Diät bereits verschrieben. Für sie gehört sie zu einem bewussten und vorteilhaften Lebensstil. Zugegeben: Es klingt verlockend. Low Carb bedeutet nämlich nicht, dass der Genuss passé ist. Im Gegenteil. Viele leckere Zutaten sind erlaubt und die Vielfalt an zur Verfügung stehenden Rezepten ist ebenfalls enorm.

Das Prinzip, sich Low Carb zu ernähren, ist simpel. Kohlenhydrate sollten möglichst komplett vermieden werden. Wenn sie doch in den Speiseplan integriert werden sollen, ist darauf zu achten, dass die Lebensmittel einen niedrigen glykämischen Index aufweisen. Die Low-Carb-Ernährung sieht stattdessen eiweiß- und fettreiche Produkte vor. Auf dem Speiseplan stehen dann Fleisch, Fisch, fettarme Milchprodukte, Eier, Salate, Gemüse und verschiedene Obstsorten. Das Angebot an Low-Carb-Produkten ist inzwischen enorm. An Rezepten mangelt es genauso wenig. Es gibt vielfältige Vorschläge, mit denen sich ein Low-Carb-Ernährungsplan bequem zusammenstellen lässt.

Allerdings: Die Umstellung erfordert dennoch ein hohes Maß an Eigendisziplin. Nicht nur, weil der Körper an eine Ernährung, die von Kohlehydraten bestimmt wird, gewöhnt ist, sondern auch, weil man sich mit seiner Ernährung und seinem Körper auseinandersetzen muss. Das bedeutet: Man muss sich mit den Lebensmitteln, die man zu sich nimmt, beschäftigen. Denn viele enthalten versteckten Zucker und nicht jedes Obst eignet sich für die Low-Carb-Ernährung. Das kostet ein wenig Zeit und erfordert etwas Übung. Hinzu kommt, dass Low Carb nicht nur die Ernährung betrifft. Bewegung ist ein ebenso wichtiger Erfolgsfaktor für die Ernährungsumstellung. Jede Umstellung ist jedoch mit mehr Aufwand verbunden. Das gilt nicht nur für die Low Carb Variante.

Schokolade erlaubt: Diät oder Lifestyle?

Spricht man von einer Diät, spielt sich in den meisten Köpfen zunächst die Vorstellung von Verzicht ab. Dieses darf man nicht, jenes nicht und Süßigkeiten sind ohnehin ausgeschlossen. Das gilt bei der Low-Carb-Diät vor allem für Kohlenhydrate. Das stimmt aber nicht ganz, denn so völlig kommt die Ernährungsform nicht ohne Kohlehydrate aus. Die Zufuhr wird lediglich stark reduziert. Im Rahmen der Low-Carb-Ernährung sind viele Zutaten erlaubt: Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst und sogar Schokolade. Entsprechend mit Stevia gesüßt darf sie in den Low-Carb-Ernährungsplan integriert werden. Vielfältige Produkte wie Mehl und Müsli erleichtern die Zubereitung von Speisen, die dem Anspruch an wenig Kohlenhydraten gerecht werden. So dürfen sich Low Carber sogar Brot, Pizza und Backwaren schmecken lassen.

Die Frage lässt sich für die Low Carb praktizierenden sicherlich am besten beantworten. Betrachtet man die einzelnen Faktoren, die eine Low-Carb-Ernährungsweise ausmachen, wird schnell deutlich, dass sie sich von anderen Diäten unterscheidet. Es geht um die Umstellung einer Ernährungsgewohnheit. Eine, nach der man wahrscheinlich schon immer lebt. Diese umzustellen erfordert Fleiß und Eigeninitiative. Beides wenden die wenigsten für eine kurzlebige und nur von kurzem Erfolg geprägte Diät an. Low Carb dagegen ist nicht schnelllebig und der Erfolgseffekt stellt sich erst bei Kontinuität ein. Durchhalten lautet die Devise. Und viele, die das geschafft haben, bleiben bei der kohlenhydratreduzierten Ernährungsvariante. Kombiniert mit Sport scheint Low Carb eine runde Sache und vielleicht doch mehr als nur eine Diät zu sein.

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