Ernährung
Fettfalle Bürojob

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Die Pommes Currywurst – selbstverständlich mit einer ordentlichen Portion Mayonnaise in der Mittagspause, die Schokolade zwischendurch und die Plätzchen im Konferenzraum. Am Arbeitsplatz lauern überall Verlockungen. Angst macht sich breit: vor zu viel Fett und davor, dick zu werden. Abhilfe kann nur das richtige Maß schaffen.

Macht Arbeit dick? Mehrere Studien bestätigen diese These. Sie machen jedoch nicht nur das falsche Essen für das Übergewicht verantwortlich. Vielmehr begünstigen Risikofaktoren wie Stress und Unzufriedenheit am Arbeitsplatz das Risiko, dick zu werden. Wer im Job einer erhöhten Belastung ausgesetzt ist, erhöht die Gefahr zusätzlich.

Sitzen wir den ganzen Tag vor dem PC und nehmen viele überflüssige Kalorien auf, hat das Folgen. Das Problem: Wir esse, essen und essen, bewegen uns aber nicht. Schokoriegel & Co. setzen sich langfristig auf den Hüften ab. Die Angst, dick zu werden, ist berechtigt. Als Fettfallen gelten vor allem Naschereien zwischendurch. Diesen Verlockungen zu widerstehen, ist die erste von weiteren Maßnahmen, die Abhilfe schaffen.

Das Maß aller Dinge

Gewohnheit schleicht sich auch im Büroalltag ein. Der Tag beginnt mit einem gesüßten Latte macchiato – denn ohne können wir garantiert nicht in den Tag starten, weiter geht es mit einem leckeren Schokocroissant und mittags gibt es Lasagne überbacken mit viel Käse. Wer Angst davor hat, dick zu werden, muss umdenken. Das heißt: es müssen nicht immer die Dickmacher sein. Es gibt genügend Möglichkeiten, den Tag mit gesunden Nahrungsmitteln zu gestalten. Morgens kann einem auch ein Tee beim Start in den Arbeitstag helfen oder die schlanke Kaffeevariante: Espresso mit fettarmer Milch. Für den Appetit zwischendurch gilt: Statt Schokoriegel gibt es Obst wie Äpfel, Trauben oder Bananen. Das sind ideale Snack Alternativen, die schmecken und zugleich nahrhaft sind. Und in der Mittagspause wird die kalorienreiche Pasta einfach durch einen leicht bekömmlichen Salat mit Hähnchen- oder Putenbruststreifen ersetzt. Und statt Coca Cola oder andere Süßgetränke löschen Mineralwasser mit Zitrone oder verdünnte Fruchtsäfte den Durst.

Büroalltag ist unweigerlich mit einer dauerhaften Sitzposition verbunden. Umso wichtiger ist Bewegung. Auch, wenn die Zeit knapp ist. Es reicht bereits, sich abends eine viertel Stunde Zeit für ein kleines Work-out zu nehmen. Wer den ganzen Tag sitzt und zur Abwechslung nicht aktiv wird und alles isst, was ihm schmeckt, darf zurecht Angst vor dem Fett werden haben. Dabei ist es so simpel: Berufsbedingte Fettfallen lassen sich mit veränderten Gewohnheiten vermeiden. Klar, ein Riegel Schokolade liefert Power für den Arbeitsalltag. Er soll auch nicht völlig tabu sein. Aber: eben nicht mehr zum Standardprogramm gehören. Und auch die Pizza ist erlaubt: zumindest ab und zu.

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