Au revoir langes Haar

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Dickes, voluminös und lang fallendes Haar: Haar, das kaum einer Frau von Natur aus gegeben ist, ist seit jeher ein Wunschtraum. Warum immer an alte Zeiten anknüpfen, und nicht mal eine Veränderung wagen? Zeit, sich in diesem Sommer von traditionellem Denken und damit vom langen Haar zu verabschieden.

Fast jede Frau wünscht sich mindestens einmal im Leben langes Haar. Sie kann fast gar nicht anders. Schuld ist der Naturinstinkt. Denn seit jeher stehen lange Haare für Weiblichkeit und Verführungskraft. Und das bestätigten bereits früher – wie kann es anders sein – vor allem Männer. Das ging, zumindest aus Frauensicht, nicht lange gut. In den 1920er Jahren trugen auch Frauen die Haare kurz. Und zwar als ein Zeichen der Emanzipation und Ablehnung bestehender traditioneller Werte. Gleiches wiederholte sich in den 1960er Jahren. In dieser Zeit stand der „Bubi-Kopf“ hoch im Kurs. Das Kürzen der Haare galt als ein Zeichen des Widerstands gegen das vorherrschende Bild der weiblichen Attraktivität.

Glücklicherweise ist der Prozess der Emanzipation so weit vorangeschritten, dass heute ein Kurzhaarschnitt bei Frauen keine Auflehnung mehr bedeutet. Was früher ein Statement war, ist heute keines mehr. Ein Leichtes also, sich für eine flotte und befreiende Kurzhaarfrisur zu entscheiden. Ganz ohne politischen Hintergedanken. Zeit also, sich in diesem Sommer für einen Kurzhaarschnitt zu entscheiden. Vor allem, weil er in der Sommerhitze besonders praktisch ist und für kühle Luft im Nacken sorgt. Und übrigens: Viele Männer finden kurzes Haar bei Damen heute attraktiv.

Fünffingertechnik

Zahlreiche Prominente machen es vor: In Hollywood ist der peppige Shortcut bereits zum Trend avanciert. Und er steht vielen gut. Dabei ist er herrlich unkompliziert.
Stylingaktionen mit Wicklern, fünf Rundbürsten und Lockenstab gehören mit einem Kurhaarschnitt der Vergangenheit an. Die meisten Shortcuts lassen sich morgens im Nu in Form bringen. Ein Föhn, eine Rundbürste, fünf Finger und etwas Gel: fertig ist der Look.Das Einzige, was einem nicht erspart bleibt: Man muss immer wieder von neuem Mut beweisen, denn der Kurzhaarschnitt muss regelmäßig nachgeschnitten werden, um in Topform zu bleiben. Aber wer einmal den Mut besaß, wird ihn bestimmt immer wieder finden.

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