Der Traum vom Home-Spa
Vom Waschzuber zur Wellnessoase: das Badezimmer damals und heute

Frau im Bad©undrey - fotolia.com

Whirlpoolwanne statt Badebottich und Designer-Fliesen statt Fertignasszellen aus Plastik: Badezimmer von heute überzeugen mit Komfort, Funktionalität und technischer Raffinesse. Das war nicht immer so. Wir erzählen die Geschichte unserer Badezimmer.

Die Sonne lacht, wir erwachen aus unseren Träumen und starten mit einer heißen Dusche in einen erfolgreichen Tag. Was für uns heute selbstverständlich erscheint, war zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts noch schierer Luxus. In exklusiven Marmorbecken umgeben von kunstvollen Ornamenten aus Glas badete damals schließlich nur die High Society.

Zinkwanne und Gemeinschaftstoilette

Die Bewohner städtischer Mietshäuser mussten sich hingegen mit einer Gemeinschaftstoilette abgeben, die außerhalb des Siedlungshauses, irgendwo auf dem Hinterhof zu finden war und – im Glücksfall – gerade so eine Wasserspülung bot. Gewaschen wurde sich am Wochenende in einer großen Zinkwanne, die extra aus dem Schuppen in die Küche gehievt wurde. Erst wuschen sich die Kinder und dann in umkämpfter Reihenfolge die Erwachsenen in der aufwändig erhitzten Seifenlauge. An diesen Badetagen träumten sie wohl alle von den gigantischen Thermen der Antike.

Mit dem aufkommenden Wunsch nach mehr Privatsphäre entwickelten die Architekten einen Grundriss, der Raum für eine kleine Waschnische innerhalb der Wohnung ließ. Dieses Frankfurter Bad war nur mit einem Vorhang vom Wohnraum getrennt. So kam auch die weniger wohlhabende Bevölkerung in den Genuss von gewisser Privatheit, ohne dass ein zusätzlicher Raum beheizt werden musste.

Ein Wellness-Traum in Altrosa

Erst mit dem Wirtschaftsaufschwung der 50er Jahre leistete sich die breite Masse ein Badezimmer, das den heutigen im Ansatz ähnelt: Badewanne, Waschbecken, (private) Toilette. Design spielte zu dieser Zeit aber noch eine untergeordnete Rolle. Bereits der elektrische Warmwasserboiler sorgte für blankes Erstaunen.

Einige Jahre später hatten die Hausherren die Wahl zwischen Fliesen in Waldgrün, Himmelblau, Elfenbein oder Altrosa, ehe in den Siebzigern schrilles Orange und mooriges Braun die Bäder schmückten – nicht zu schweigen von den feschen Plastikelementen mit typischem Blümchendekor. Heute sind die berühmtberüchtigten 15×15 Fliesenraster in den Farben des vergangenen Jahrhunderts ein Graus im Auge von Hausbesitzern und Mietern. Auch der Schnitt der häufig innenliegenden, fensterlosen Bäder entspricht nicht den heutigen Ansprüchen.

Verwirklichen Sie Ihre Wohnträume

Wellnessoase statt Waschzelle, Home-Spa statt Hinterhoftoilette – mit professioneller Unterstützung ist heute alles möglich. Neben den technischen Highlights, schafft besonders die kunstvolle Verlegetechnik von modernen Fliesen eine individuelle Atmosphäre in unseren heutigen Design-Bädern. Ob ausgefallene Mosaike, rutschfeste Fliesen für die barrierefreie Dusche oder ein pflegeleichter Fliesenspiegel für den Waschtisch: Die Profis der Kafli Fliesenverlege GmbH realisieren Ihre individuellen Vorstellungen und geben wertvolle Hinweise, damit auch aus Ihrem Badezimmer eine individuelle Wellnessoase wird. Elemente aus Edelstahl treffen auf glänzenden Sichtbeton, rustikale Planken auf extravaganten Marmor: Lassen Sie sich von Kafli inspirieren.

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