Entlastende Unterstützung im Alltag

Anzeige Senioren mit Angehörigen, fröhlich© Robert Kneschke - Fotolia.com

Stress ist immer häufiger ein Auslöser für Krankheiten. Die meisten denken dabei an beruflichen Stress und die dauernde Erreichbarkeit in unserer heutigen Gesellschaft. Jedoch gibt es auch andere Auslöser, die viele nicht auf dem Schirm haben.

Die Stressstudie 2016 der Techniker Krankenkasse stellte fest, dass sich über die Hälfte der Deutschen gestresst fühlen. Über die letzten 15 Jahre ist zudem ein enormer Anstieg zu spüren. Diese Stresssymptome sind in allen Generationen vertreten. Selbst junge Menschen bemerken schon ein erhöhtes Stresslevel durch Schule oder hohe Belastung in der Freizeit. Hochschüler fühlen sich sehr häufig gestresst: Etwa jeder zweite von ihnen hat deshalb schon professionelle Hilfe in Anspruch genommen. Zudem wird der Arbeitsalltag immer stressiger und anspruchsvoller. Schuld daran: die Digitalisierung der Gesellschaft.

Pflege als unerwarteter Stressfaktor

Die Pflege eines Angehörigen liegt nach der Stressstudie auf dem elften Platz der Stressfaktoren. Die drei häufigsten sind der Job, die eigenen hohen Ansprüche und die vielen Termine in der Freizeit. Allerdings sollte man den Stressauslöser Pflege nicht außer Acht lassen, auch wenn er sich deutlich weiter hinten im Ranking findet. Die Sorge um den Angehörigen, die finanzielle Belastung und die ständige Abhängigkeit zeigen ihre Auswirkungen bei den Pflegenden. Der Körper versetzt sich bei Stress in einen Ausnahmezustand der erhöhten Leistungsfähigkeit. Auf Dauer kann das schwere gesundheitliche Folgen mit sich bringen.

Für Angehörige ist es wichtig, dass sie sich auf einen zuverlässigen Pflegedienst verlassen können. Die Ökumenische Sozialstation in Wörth ist vom Land Rheinland-Pfalz zum Pflegestützpunkt erklärt worden. Pflegende können sich hier ausführlich rund um das Thema Pflege beraten lassen, sodass ein Konzept ganz nach den Bedürfnissen des Angehörigen erstellt werden kann. Dies sollte vor allem die Angehörigen entlasten, damit diese ihrem Alltag trotz der Herausforderung wie gewohnt nachgehen können. Dazu gehört auch die Beratung über Finanzierungsmöglichkeiten. Das Ziel sollte es sein, den Pflegenden bestmöglich zu entlasten.

Den Stress hinter sich lassen

Selbst wenn man durch die Unterstützung eines Pflegedienstes weniger Stressfaktoren ausgesetzt ist, gibt es noch immer genügend andere, die auf uns einwirken. Wichtig ist, dass wir einen guten Ausgleich zum Stress finden und abschalten können. Ob Sport, Kino oder sonstige Zeitvertreibe: Man muss dem Alltag entfliehen können und den Umgang mit stressigen Situationen erlernen. Dann kommen beeinflussende Faktoren wie Job und Pflege weniger an den Menschen heran.

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