Manuelle Lymphdrainage
Geben Sie geschwollenen Armen und Beinen keine Chance

© fotolia.com - Maridav

Viele kennen es, dieses Schweregefühl, wenn die Gliedmaßen anschwellen. Die Folge: Belastung und eingeschränkte Bewegungsfähigkeit. Dies muss nicht zum Alltag gehören. Wo liegt der Ursprung und wie kann das Problem bekämpfen?

Die Ursachen zur Entstehung der Schmerzen und vor allem die Lösung dessen, bleiben bei vielen unklar. Häufig nehmen Menschen die Ansammlung von Flüssigkeit einfach als genetisch bedingt hin. Wichtig ist jedoch, den Ursachen für das Problem geschwollener Gliedmaßen auf den Grund zu gehen. Denn: Mit der Erkenntnis lässt sich das schmerzende Leiden bekämpfen.

Die Entstehung der Schmerzen und womit lassen sich diese bekämpfen?

Der häufigste Grund: Gestaute Lymphflüssigkeit. Dies bedeutet, dass sich Flüssigkeit in dem Raum zwischen den Geweben unter der Haut ansammelt. Somit findet kein Flüssigkeitsaustausch mehr statt und es kommt zu Schwellungen – auch Ödeme genannt. Häufig sind Menschen betroffen, die berufsbedingt lange stehen oder sitzen. Dies kann eine stärkere Blutfülle in den Beinvenen bewirken, denn die Venen müssen das Blut größtenteils gegen die Schwerkraft zum Herzen befördern. Sind die Muskeln nicht aktiv, wie beispielsweise bei längerem Sitzen, sackt das Blut in den Venen ab. Dadurch erhöht sich der Druck in den Gefäßen. Dies macht sich zum Beispiel durch Krampfadern, Beinschwellungen oder eine tiefe Venenthrombose bemerkbar.

Die Heilpraktikerin und Physiotherapeutin Judith Ovsenis setzt sich seit 16 Jahren mit diesem Problem auseinander. Sie bildet sich stets weiter, um ihren Patienten ein Stück Lebensqualität zurück zu geben. Der Weg zum Wohlbefinden ist in diesem Fall eine manuelle Lymphdrainage.

Manuelle Lymphdrainage – was ist das?

Die Lymphdrainage auch Komplexe physikalische Entstauungstherapie genannt, beinhaltet grundsätzlich vier Griffe: stehender Kreis, Pumpgriff, Schöpfgriff und Drehgriff. „Hiermit wird die Flüssigkeit in das Lymphgefäßsystem gepumpt und aus dem Körper geschwemmt. Nach der Behandlung wird die entsprechende Körperstelle eingewickelt. In Kombination mit der Kompressionsbestrumpfung verhindert dies die erneute Bildung der Ödeme nach Beendigung der manuellen Lymphdrainage. So können Ödeme, Lipödeme und Schmerzen gemindert sowie die Beweglichkeit verbessert werden“, erklärt die Expertin.

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