Ein starker Verein

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„Allein schaffen wir das nie.“ Das ist oft der erste Gedanke, wenn es um die Pflege von Angehörigen geht. In Rheinland-Pfalz und im Saarland können sich Menschen auf die Hilfe eines kirchlichen Vereins verlassen: Die Sozialstationen.

Die ökumenische Sozialstation wurde bereits vor 35 Jahren gegründet. Die Idee: Pflegebedürftigen Menschen in ihrer gewohnten Umgebung zu helfen und Angehörige zu entlasten. Gefördert durch örtliche Krankenpflegevereine und die Kirchengemeinden wird ein Heimaufenthalt verzögert – im besten Fall sogar verhindert. Geboten wird das umfangreichste Leistungsangebot aller Pflegedienste in der Region Hagenbach, Kandel und der Stadt Wörth am Rhein. Die Sozialstationen sind in ganz Rheinland-Pfalz und dem Saarland vertreten. Das Ziel ist immer: Alten, Kranken und behinderten Menschen ein Leben zu ermöglichen, das in ihrer gewohnten Umgebung stattfinden kann. Damit jeder Mensch bestimmen darf, wo er leben möchte.

Tägliche Pflege in der eigenen Wohnung

Die individuelle Hilfe erfolgt immer aus einer Hand. Am Anfang jeder Betreuung steht immer eine individuelle Beratung. Die Pflegestützpunkte sind zentrale Anlaufstellen, in denen sich Betroffene und Angehörige kostenfrei und vertraulich beraten lassen können. Zu Leistungen und Anträgen sowie zum weiteren Vorgehen. Das kompetente Fachpersonal berät trägerneutral, und letztendlich entscheiden die Betroffenen selbst, welche Angebote sie in Anspruch nehmen möchten: Von der häuslichen Pflege über Essen auf Rädern bis zu Selbsthilfegruppen. Auf Wunsch kommt das ausgebildete Pflegepersonal der Sozialstation jeden Tag vorbei und kümmert sich: Um das Ankleiden, die Körperpflege, beim Betten und der täglichen Bewegung. Mit den freundlichen Mitarbeitern der Sozialstation haben Angehörige und Pflegebedürftige jederzeit einen zuverlässigen Ansprechpartner.

Die Mitarbeiter der Sozialstation erstellen einen individuellen Hilfeplan. Dadurch sind alle Maßnahmen verbindlich festgehalten und ein zuverlässiger Service gesichert. Zum Angebot zählen unterschiedliche Leistungen: Von der täglichen Pflege bis zur hauswirtschaftlichen Versorgung. Ebenso werden in enger Zusammenarbeit mit dem Arzt Medikamente verabreicht und Verbände gewechselt. Ein Notrufsystem stellt immer eine Verbindung zu schneller Hilfe her. 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr.

Jeder kann Mitglied der örtlichen Krankenpflegevereine werden, die der Sozialstation angeschlossen sind. Mitglieder erhalten 25 Prozent auf alle Kosten, die von der Pflegekasse nicht übernommen werden. Eine Mitgliedschaft lohnt sich, doch ist Geld nicht der einzige Grund: Dadurch setzen die Mitglieder ein deutliches Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt. Anspruch auf Betreuungsleistungen haben alle, die ihren Alltag nur noch erheblich eingeschränkt vornehmen können.

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